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Aquarium Fische – Damit sich nicht nur die Fische wohlfühlen

Aquarium Fische

Aquarium – Die Fische – In ein Aquarium gehören natürlich auch Fische. In unserem Beispielaquarium ( Gesellschaftsaquarium ) dreht sich eigentlich alles um die Fische.

Vielleicht haben Sie ja schon eine Vorstellung, welche Fische Sie haben möchten. Vor dem Kauf sollten Sie außer dem Namen noch einige andere Sachen über Fische wissen. In diesem Abschnitt beschreiben wir einige allgemeine Fakten, es gibt Tipps zum Kauf und wir bieten Ihnen die Übersicht von Fischen, die sich in einem Warmwasseraquarium wohlfühlen.

Die Wasserzonen im Aquarium :

Wo schwimmen die Fische ? Auf den ersten Blick ist das eine merkwürdige Frage, aber Sie sollten mal beobachten, wo sich der Fisch Ihrer Wahl meistens aufhält. Sie möchten letztendlich ein gut bevölkertes Aquarium haben, und da wäre es schade, wenn sich herausstellt, dass Sie ausschließlich Bodenfische gekauft haben. Ein Aquarium hat drei unterschiedliche Wasserzonen: Die Oberfläche, die Mitte und den Boden. Ein Wels ist zum Beispiel ein typischer Bodenbewohner. Mit seiner Schnauze sucht er den Boden nach Futter ab. Meistens kann man an der Maulform erkennen, was für Schwimmer die Fische sind: Wenn das Maul nach oben gerichtet ist, bezieht der Fisch sein Futter von der Wasseroberfläche, also wird er auch meistens dort zu finden sein. Wenn das Maul nach unten gerichtet ist, schwimmt er meistens am Boden. Fische die sich in der mittleren Wasserschicht aufhalten, haben entsprechend ein nach vorn gerichtetes Maul.

Fische in fließendem Wasser :

Kräftig gebaute Fische mit gut entwickelten Flossen, die auch noch eine kräftige Schwanzflosse haben, leben ursprünglich in fließendem Wasser. Meistens handelt es sich um Fische, die im offenen Wasser leben und große Schwärme bilden. Wenn Sie sich solche Fische anschaffen, sollten Sie darauf achten, dass die Tiere ausreichend Bewegungsfreiheit haben. Außerdem sollten Sie für Strömung im Aquarium sorgen.

Fische, die zwischen den Pflanzen leben :

Fische, die in ihrem Lebensraum zwischen den Pflanzen leben, bevorzugen leicht fließendes Wasser. Diese Fische sind schnelle Schwimmer und nutzen die Pflanzen als Deckung Sie können diese Fische an ihrem torpedoförmigen Bau erkennen. Außerdem sind sie oft längsgestreift.

Schwarmfische :

Vor dem Kauf sollten Sie bedenken, ob der von Ihnen gewählte Fisch ein Schwarmfisch ist. Schwarmfische leben ungern alleine im Aquarium. Sie sollten diese Fische nur als Gruppe pflegen. Das ist nicht nur besser für den Fisch, es sieht auch wunderschön aus. Ein Schwarm besteht aus minimal zwölf Fischen. Solitär lebende Fische, also solche die in der Natur alleine leben, können Sie natürlich einzeln halten. Einige Fischarten halten Sie am besten als Pärchen. Lassen Sie sich in der Zoofachhandlung beraten.

Wie viele Fische dürfen ins Aquarium :

Neben den richtigen Wasserwerten ist die Anzahl der Fische die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Aquarium. Ein Aquarium ist schnell überbevölkert. Viele Anfänger machen in ihrer Begeisterung den Fehler, Fische zu kaufen, ohne auf die Größe des ausgewachsenen Tieres zu achten. Schwarmfische und solitäre Fische werden auf gut Glück eingesetzt und der Halter wundert sich irgendwann, dass es seinen Fischen nicht gut geht, auch wenn alles vom Boden bis zur Wasserbeschaffenheit und -temperatur stimmt.

Aquarium FischeDer Fehler liegt nicht selten bei der Wahl der Fischarten. Auf jeden Fall sollten Sie Überbevölkerung vermeiden. Wenn zu viele Fische im Aquarium leben, kommen auch zu viele Abfallstoffe ins Wasser. Außerdem können Probleme entstehen, weil der Sauerstoffvorrat nicht für alle Aquarienbewohner ausreicht. Wie viele Fische ins Aquarium passen, hängt von der Größe des Beckens ab. Es gibt einen Trick, mit dem Sie die richtige Anzahl errechnen können. Jedes Tier braucht etwa drei Liter Wasser. errechnen Sie also zuerst den Inhalt Ihres Beckens. Zum Beispiel; Ein Becken mit den Maßen 60 x 30 x 30 cm hat einen Inhalt von 54 Liter 54:3 ergibt 18. In diesem Aquarium können Sie also 18 Fische halten. Das sind zwar nicht viel Tiere, denn viele Fische wiegen nur 1 bis 2 Gramm, aber Sie sollten auch die Beweglichkeit der Tiere berücksichtigen, und nicht nur auf die Anzahl schauen.

Aquarium Fische Kaufen :

Aquarium fischeWenn Sie sich für bestimmte Fischarten entschieden haben, können Sie in der Zoofachhandlung nachfragen, ob die von Ihnen gewünschten Tiere dort angeboten werden. Beachten Sie bei der Auswahl folgendes: Machen die Fische einen gesunden Eindruck ? Achten Sie besonders auf den Zustand der Flossen. Wie verhalten sich die Tiere untereinander ? Auch bei Fischen herrscht eine Rangordnung, bei der einen Art ist dieses Verhalten jedoch stärker ausgeprägt als bei der anderen. Der dominanteste Fisch ist der Boss, und meistens handelt es sich dabei um ein Männchen. Der zurückhaltendste Fisch hat meistens eine sehr untergeordnete Rolle.

Wenn sich die Zusammenstellung der Gruppe ändert, kann sich dies jedoch schnell wieder ändern. Ist der Kot braun und kompakt ? Wenn der kot anders aussieht oder sonst einen verdächtigen Eindruck macht, kann dies auf Darmparasiten oder eine Wurminfektion deuten. Sehen Sie in diesem Fall vom Kauf des Tieres ab. Hat der Fisch klare Augen ? Trübe Augen können auf eine Hornhautverletzung weisen. So eine Verletzung kann beim Fang des Fisches oder wenn der Fisch vor Schrecken gegen eine Scheibe schwimmt, entstehen. Achten Sie vor allem darauf, dass ein Auge nicht dicker ist als das andere. Dies könnte auf eine Infektion hinweisen.

Fische und Stress :

Fische vertragen Stress nicht so gut. Trotzdem können Sie Ihren Fischen nicht jeden Stress ersparen. Jeder Transport ist für das Tier sehr belastend, aber wie sonst sollen Sie die Tiere in ihrem Aquarium einsetzen ? Meistens bekommen Sie Ihre Fische in einer Plastiktüte. Der Temperaturunterschied und die andere Wasserzusammensetzung bilden eine zusätzliche Belastung für die Tiere. Bekanntlich greift Stress das Immunsystem der Fische an, wodurch sie anfälliger für Krankheiten und Parasiten werden können.

Verschiedene Gruppen :

Es gibt unter den Fischen unterschiedliche Gruppen. Es würde zu weit führen, alles Gruppen in diesem Ratgeber ausführlich zu beschreiben, einige Grundbegriffe wie Lebendgebärende, Freilaicher, Labyrinthfische und Schaumnestbauer möchten wie Ihnen jedoch nicht vorenthalten.

Lebendgebärende Fische :

Den Begriff Lebendgebärende verbinden Sie vielleicht mit Säugetieren. Das ist jedoch kein guter Vergleich. Lebendgebärende Fische produzieren auch Eier. Die winzigen Fische in diesen Eiern sind jedoch schon vollkommen entwickelt. In dem Moment wo das Ei den Körper der Mutter verlässt, löst sich die Eihülle auf, und das Junge schlüpft.

Freilaicher :

Freilaicher sind Fische, die sich nicht um die Brut kümmern. Oftmals legen sie ihre Eier auf einen flachen Stein und machen sich dann davon. Ein Beispiel für Freilaicher sind Bärblinge.

Labyrinthfische :

Labyrinthfische haben ein zusätzliches labyrinthähnliches Atmungsorgan im Kopf. Dieses Organ dient zur Unterstützung der Kiemen. Labyrinthfische schwimmen daher regelmäßig an die Oberfläche, um nach Luft zu schnappen. So können die Tiere in sauerstoffarmen Gewässern überleben. Einige Labyrinthfische haben die Vorgang dermaßen perfektioniert, das sie imstande sind, über Land ein anderes Gewässer aufzusuchen. Weil diese Tiere regelmäßig an der Wasseroberfläche Luft aufnehmen, sollten Sie darauf achten, dass die Luft über dem Aquarium etwa die gleiche Temperatur hat wie das Wasser im Becken und ein genügend großer Abstand zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung bleibt. Wenn es über der Wasseroberfläche zieht, kann der Fisch eine Krankheit bekommen, die mit einer Lungenentzündung vergleichbar ist.

Schaumnestbauer :

Die meisten Labyrinthfische sind auch Schaumnestbauer. Bestimmt haben Sie den klebrigen, weißen Schaum, der auf der Wasseroberfläche treibt, schon mal gesehen. Wenn Sie es in Ihrem eigenen Becken bemerken, sollten Sie es auf keinen Fall entfernen. Die Schaumnestbauer brauchen diesen Schaum für die Paarung. Sie bilden mit klebrigem Speichel umhüllte Luftblasen, die sie an die Oberfläche bringen. Auf dem Weg nach oben fügen sie noch Pflanzenreste und Bodenteilchen hinzu. Das Männchen arbeitet meistens eine ganze Nacht an dem Nest. Das Nest ragt manchmal einige Zentimeter über die Wasseroberfläche hinaus.

Das Männchen umwirbt das Weibchen und presst, während es sie umschlingt, den Laich aus ihr heraus. Gleichzeitig findet die Befruchtung statt. Die Eier steigen sofort an die Oberfläche und verfangen sich im Nest zwischen den Schaumblasen. Eier, die versinken, werden schnellstens aufgeschnappt und nachträglich ins Nest gespukt. Die Rolle des Weibchens endet hier. Das Männchen versorgt und bewacht das Nest. wenn die Jungen schlüpfen, ernähren sie sich zuerst aus dem Dottersack. Später fressen sie mikroskopisch kleine Tiere, die sich mit den faulenden Pflanzenresten und den Bodenteilchen im Best befinden. Wenn die Jungen das Nest verlassen, baut das Männchen meistens sofort ein neues Schaumnest.

Aquarium Fische – die verschiedenen Arten :

Es folgt eine kurze Beschreibung einiger Fische, die üblicherweise im Gesellschaftsaquarium gehalten werden. Im Rahmen von diesem Ratgeber können wir leider nicht alle Arten nennen.

Guppys :

Trotz seines zerbrechlichen Erscheinungsbildes ist der Guppy der König der Lebendgebärende. er ist bekannt für seine faszinierenden Farben. Kein Männchen ist dem anderen gleich. Die Farbe des Weibchens fällt schlichter aus. Guppys sind Schwarmfische und stellen keine hohen Ansprüche an das Aquarium. Unter den Aquarienpflanzen sollten auch einige dichtlaubige sein, in denen sie sich verstecken können. Guppys sind wegen ihrer Vermehrungsfreudigkeit auch unter dem Namen Millionenfisch bekannt.

Platys :

Platys sind ebenfalls relativ klein, und es gibt sie inzwischen in vielen Varietäten, mit eben so vielen Namen. Ebenso wie Guppys sind Platys lebendgebärende Schwarmfische. Der Platy ist ein sehr beliebter Aquarienfisch, der auch Anfängern keine Schwierigkeiten bereiten dürfte.

Kleine Salmler :

Die Gruppe der kleinen Salmler ist sehr umfangreich, und deshalb beschränken wir uns hier auf drei beliebte Arten. Der Rote Neon ist 4 cm groß und wiegt etwa 1,5 g. In einem Aquarium mit einem dunklen Hintergrund kommen die rotlbauen Fische besonders gut zur Geltung. Der Rote Neon stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet. Es sind Schwarmfische, manchmal reichen sechs Stück jedoch schon aus. Der Neonsalmler kann ebenfalls bis zu 4 cm groß werden, wiegt jedoch nur 1 g. Laien verwechseln den Neonsalmler oftmals mit dem Roten Neon. Kaisertetras sind etwas größer ( 6 cm ) und haben einen schwarzen Längsstreifen. Tetras schwimmen in allen Wasserschichten und können gut mit anderen Fischen gehalten werden. Sie sind nicht sehr anspruchsvoll und auch deswegen beliebt bei Anfängern.

Schwertträger :

Der Schwertträger stammt ursprünglich aus Südamerika. Er kann bis zu 10 cm groß werden. Für kleine Aquarien ist er also nicht geeignet. es ist jedoch leicht, Schwertträger zu halten, und es gibt ihn in vielen Varietäten: rot, orange, oder auch in gelb oder grün. Der Name Schwertträger stammt von der schwertartig ausgebildeten Schwanzflosse der Männchen. Schwertträger brauchen eine dichtbewachsene Ecke im Aquarium. Am liebsten schwimmen sie in der mittleren Wasserschicht und manchmal sieht man sie auch rückwärts schwimmen. Schwertträger sind Schnellschwimmer. Wenn Sie Schwertträger halten, sollten Sie ihr Aquarium abdecken, denn sie sind außerdem exzellente Springer und es wäre schade, wenn sie über den Beckenrand springen würden. Am besten nehmen Sie mehr Weibchen als Männchen, weil die Männchen immer paarungsbereit sind.

Cichliden :

Ein Cichlide ist ein Buntbarsch, der großen Wert auf sein eigenes Territorium legt. Cichliden sind faszinierende Fische, die bei manchen Aquarianern so beliebt sind, dass sie sich auf die Haltung dieser einen Gruppe spezialisieren. Sie sind jedoch nicht ganz einfach in der Haltung und deshalb wird Anfängern davon abgeraten. Auch die Cichlidenfamilie ist sehr groß, und es ist sind reglerechte Räuber dabei. Wenn Sie sich trotzdem für Cichliden interessieren, sollten Sie mit einem Mondfisch oder einem Prachtbarsch anfangen. Der Mondfisch ist mit seinen 15 cm relativ groß und braucht ein entsprechend großes Becken ( mindestens 100 cm lang ).

Mondfische können bis zu 25 cm hoch werden. Das Becken sollte also auch relativ hoch sein, um diesen imposanten Tier ein artgerechtes Zuhause zu bieten. Der Schmetterlingsbuntbarch ist wahrscheinlich einer der pflegeleichtesten Cichliden. Dieser etwa 6 cm große Fisch stammt aus Südamerika. Wenn Sie Schmetterlingsbuntbarsche halten wollen, sollten Sie einige flache Steine in das Aquarium legen. Sie kaufen am besten mehrere Weibchen. Mehrere Männchen sollten Sie vermeiden. Schmetterlingsbuntbarsche leben am Boden des Aquariums, welches nicht zu klein sein sollte. Sie sind zwar nicht groß, bevorzugen jedoch eine Umgebung, der weiträumig genug ist, um mehrere Unterschlüpfe zu haben. Schmetterlingsbuntbarsche vertragen sich gut mit anderen Fischen und werden deshalb auch oft in Gesellschaftsaquarien gehalten.

Rote Zebrabarbe :

Die Rote Zebrabarbe lebt meistens in einem besonderen Aquarium – im Malawibecken. Es sind kleine kleinen Tiere; sie werden etwa 10 cm groß. Der Name rührt von den roten Streifen der Weibchen: diese sind oftmals orange-rot und haben Querstreifen auf dem Körper. Die Männchen hingegen sind manchmal sogar blau. Rote Zebrabarben leben sowohl in der unteren wie auch in der mittleren Schicht des Aquariums. Die Rote Zebrabarbe ist zwar kein typischer Anfängerfisch, sie passt jedoch bestens in ein Warmwasseraquarium.

Paradiesfische :

Es gibt erfahrene Aquarianer, die der Meinung sind, dass Paradiesfische für Anfänger nicht geeignet seien. Der Paradiesfisch ist relativ groß ( 10 cm ) und braucht ein dementsprechend großes Aquarium. Es ist kein ruhiges Tier und kann anderen Fischen gegenüber sogar aggressiv werden. Paradiesfische beanspruchen ihr eigenes Territorium. Sie fühlen sich in einem Gesellschaftsbecken nicht sehr wohl.

Fadenfische :

Es gibt verschiedene Arten Fadenfische zu kaufen. Für Anfänger ist der Honigfadenfisch bestens geeignet. Er stammt aus China und wird etwa 5 cm groß. Es ist ein Schwarmfisch. Sowohl die Weibchen als auch die Männchen sind wunderschön anzuschauen. Während der Balz, die sich vor der Paarung abspielt, zeigt das Männchen seine blauschwarze Brust und wird honigfarben orange. Seine Rückenflosse ist gelb. Der Honiggurami ist ein farbenprächtiges Tier in Ihrem Aquarium. er befindet sich meistens in der oberen Wasserschicht.

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